· Podcast

#93: Wir sollten nicht mit dem Hammer durchs Unternehmen laufen!

💡 Case Study

💻 Webseite

🎞 Youtube Channel

🌐 LinkedIN

🎯 Kostenlos beraten lassen

Viele Unternehmen stehen aktuell vor der gleichen Herausforderung: Künstliche Intelligenz ist da – aber wie setzen Sie sie sinnvoll ein? Die Versuchung ist groß, vorhandene Tools wie ChatGPT oder Copilot einfach einzuführen und anschließend nach passenden Einsatzmöglichkeiten zu suchen. Genau hier beginnt jedoch das eigentliche Problem.

Denn wer mit der Technologie startet, statt mit dem Bedarf, läuft Gefahr, ineffizient zu digitalisieren – oder sogar bestehende Prozesse zu verschlechtern.

#1 Das Wichtigste in Kürze

  • KI sollte nicht vom Tool, sondern vom konkreten Anwendungsfall her gedacht werden
  • Viele Unternehmen drehen aktuell den klassischen Innovationsprozess um
  • Wiederkehrende, zeitintensive Tätigkeiten bieten das größte Potenzial
  • Pilotprojekte und schrittweise Einführung erhöhen die Erfolgswahrscheinlichkeit
  • Akzeptanz im Unternehmen steigt, wenn ein klarer Bedarf sichtbar ist

#2 Wenn Technologie den Takt vorgibt

In der klassischen Digitalisierung sind Unternehmen meist einem klaren Muster gefolgt: Es gab ein Problem oder ein Kundenbedürfnis – und daraufhin wurde eine passende Lösung entwickelt.

Mit KI erleben wir nun häufig das Gegenteil. Unternehmen haben Zugriff auf leistungsfähige Technologien und stellen sich erst im zweiten Schritt die Frage: „Wo können wir das eigentlich einsetzen?“

Das führt dazu, dass Prozesse künstlich angepasst werden, nur um eine Technologie unterzubringen. Die Folge: ineffiziente Implementierungen, geringe Akzeptanz und enttäuschte Erwartungen.

#3 Der richtige Ausgangspunkt: Ihre Prozesse

Der sinnvollere Weg beginnt nicht bei der Technologie, sondern in Ihrem Unternehmen selbst.

Analysieren Sie gezielt:

  • Welche Tätigkeiten sind repetitiv?
  • Wo werden Ressourcen gebunden, ohne echten Mehrwert zu schaffen?
  • Welche Aufgaben sind zeitintensiv, aber wenig komplex?

Gerade diese Bereiche bieten enormes Potenzial für den KI-Einsatz. Entscheidend ist, dass Sie zunächst verstehen, wo ein echter Bedarf besteht, bevor Sie nach Lösungen suchen.

#4 Bewerten statt blind implementieren

Nicht jede Aufgabe eignet sich automatisch für den Einsatz von KI. Deshalb ist eine strukturierte Bewertung entscheidend:

  • Wie hoch sind die aktuellen Kosten (z. B. Personalkosten)?
  • Wie häufig tritt der Anwendungsfall auf?
  • Wie groß ist der potenzielle Effizienzgewinn?

Erst wenn diese Fragen geklärt sind, sollten Sie sich auf die Suche nach einer passenden Technologie machen – sei es ein Sprachmodell, ein Algorithmus oder eine spezialisierte Anwendung.

#5 Klein starten, gezielt skalieren

Ein erfolgreicher KI-Einsatz beginnt selten im großen Stil. Stattdessen empfiehlt sich ein punktueller Einstieg:

Testen Sie eine Lösung in einem klar abgegrenzten Bereich. Bewerten Sie anschließend den Nutzen und entscheiden Sie auf dieser Basis, ob und wie Sie den Einsatz ausweiten.

Dieser iterative Ansatz reduziert Risiken und schafft gleichzeitig belastbare Erfahrungswerte.

#6 Akzeptanz entsteht durch Relevanz

Ein oft unterschätzter Faktor ist die Akzeptanz im Unternehmen. Mitarbeitende sind deutlich offener für neue Technologien, wenn sie einen klaren Nutzen erkennen.

Wenn Sie zunächst den Bedarf sichtbar machen und anschließend die passende Lösung präsentieren, entsteht ein völlig anderes Mindset:
Nicht „Da ist ein neues Tool“, sondern „Endlich haben wir eine Lösung für unser Problem“.

Genau dieser Perspektivwechsel entscheidet häufig über Erfolg oder Scheitern.

#7 Fazit: Erst denken, dann digitalisieren

Vermeiden Sie es, mit dem „Hammer KI“ durchs Unternehmen zu laufen und nach Nägeln zu suchen. Drehen Sie den Ansatz um:

Identifizieren Sie konkrete Herausforderungen, bewerten Sie deren Relevanz und wählen Sie anschließend gezielt die passende Technologie aus.

Ein möglicher nächster Schritt für Sie: Starten Sie mit einer systematischen Analyse Ihrer Prozesse und priorisieren Sie die größten Effizienzhebel. Definieren Sie darauf basierend einen ersten Pilot-Anwendungsfall für KI – klein, messbar und klar abgegrenzt.

So schaffen Sie nicht nur bessere Ergebnisse, sondern auch die Grundlage für nachhaltige Transformation.

#TheYellowShoes

Mein Name ist Prof. Dr. Markus Haid und als Digitalisierungsexperte begleite ich Unternehmen auf Ihrem Weg in die Digitalisierung.

Kommen Sie gerne auf mich zu und vereinbaren ein erstes kostenloses Beratungsgespäch: https://markushaid.onepage.me/funnel

Lassen Sie uns vernetzen:

TheYellowShoes @ Social Media

Sie finden die gelben Schuhe auch auf weiteren Social Media Kanälen. Lass Sie uns doch auch dort in Verbindung bleiben:

Themen